Mallorca Radurlaub 2020 Tag 5

Col de Soller – Deia – Esporles – oder die Küstenstraße genossen

Für heute war ja der schönste Tag der Woche angesagt, sonnig 21 Grad und wenig Wind.

So gab es heute ein schnelles Frühstück um acht Uhr, na zumindest eine gute halbe Stunde haben wir uns dann doch Zeit genommen. So konnten wir kurz nach Neun die Räder aus dem Radkeller ziehen und bei sonnigem Wetter starten.

Als wir nach ein paar Hundert Metern Richtung Schilf drehten, mussten wir doch feststellen, das der Wind doch noch ganz ordentlich ins Gesicht blies. Nach ein paar Kilometern hatten wir aber Glück und ein Gruppe mit Seba-.Med-Trikots rollte an uns vorbei und wir durften uns hinten rein hängen. So sind wir bis Anfang Radweg durchs Landesinnere schön mit den Jungs mitgerollt. Dann haben wir sie ziehen lassen, da sie doch einen Tacken zu schnell waren. 

Kurz vor Santa Maria haben wir einen Spanier überholt, der bis hinter Maria unseren Windschatten nutzte, sich aber mit 2-3 km Kilometer kurz vor Bunyola revanchierte. 

So hatten wir trotz Gegenwind Bunyola ziemlich zügig erreicht und fuhren direkt weiter zum Coll de Soller. Hier kurbeln wir ziemlich entspannt hoch und ließen uns dann nach Soller runter fallen. Hier gab es einen kurzen Stopp für Getränke und Stangenbrot (nicht Baguette wie wir hier lernten). Ortsausgang Soller nutzten wir dann ein kleines Mäuerchen in der Sonne für eine kurze Verpflegungspause.

Dann  nahmen wir die Küstenstraße Richtung Deia in Angriff. Alles moderate Steigungen, die nur durch den doch schon ziemlich heftigen Gegenwind erschwert wurden. Die Impressionen der Küstenstraße entschädigten aber dafür. So ging es recht beschaulich weiter, wir ließen Valldemossa links liegen und nahmen noch den Coll de Claret in Angriff. Ab da ging es erstmal ein langes Stück bergab, passierten das beschauliche Dorf Esporles und freuten uns dann über den Rückenwind der uns zügig Richtung Santa Maria schob. Kurz vor Santa Maria bogen wir aber Richtung Alaro ab, so gab es schöne Straßen und ein paar Höhenmeter extra.

Alaro nutzten wir für einen letzten Verpflegungsstopp, bevor es über Inca nach Buger ging.

In Buger haben wir die kurze Rampe mal das große Blatt stehen lassen und von da aus ging es mit angenehmen Rückenwind nach Sa Pobla und weiter durchs Schilf zu Hotel.

So haben wir den Schnitt noch auf 24,5 km/h hochgefahren, was für die 160 km mit 1700+ Höhenmeter doch ganz gut war.

Schön dass so eine längere Strecke doch noch so gut läuft, macht auf jeden Fall wieder Lust auf mehr. Jetzt noch das übliche überbrücken mit Kaffee und Stangenbrot, um heute Abend wieder das Buffet zu stürmen.


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